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Südtangente: SPD bleibt beim Nein und gründet Bürgerinitiative

Verkehr

Die von der IHK und CDU geforderte Autobahnverbindung zwischen der A3 im Siebengebirge und der A565 bei Röttgen durch das Bonner Stadtgebiet – die Südtangente – wird es mit der SPD nicht geben. Eine neue Autobahn quer durch den Bonner Süden ist ökologisch und . nanziell nicht vertretbar. „Die Südtangente würde vor allem die Stadtteile Dottendorf und Friesdorf zerschneiden“, ist Miriam Schmidt überzeugt. Die CDU setzt damit ihre ideologische und autozentrierte Politik fort. Es ist ein Anschlag auf die Lebensqualität, eine neue Autobahn entlang vieler Ortsteile, mitten durch wunderschöne Erholungsgebiete und durch das sensible Rheintal bauen zu wollen.

Werner Esser und Miriam Schmidt verstehen die CDU-Pläne als Kampfansage. Schon seit mehr als zehn Jahren fordert die CDU den Bau einer neuen Autobahn. Auf Initiative von Bonns Bundestagsabgeordnetem Uli Kelber (SPD) wurde die Südtangente verhindert und aus dem Bundesverkehrswegeplan gestrichen. „Alle Jahre wieder holt die CDU die Südtangente aus der Mottenkiste“, so Schmidt. „Es bleibt dabei: Mit der SPD ist eine solche neue Fernstraße mitten durch die Stadt nicht zu machen“, versprechen Esser und Schmidt. „Anstatt der Südtangente setzen wir auf den Ausbau der bestehenden Autobahnen wie der A 565 - der nördlichen Umfahrung von Bonn“, sagt Esser.

Die SPD konnte schon den provisorischen 3spurigen Ausbau und damit eine Entlastung erreichen. Der Nebeneffekt: Durch den Ausbau erhalten die alten Autobahnen einen modernen Lärmschutz, der besonders die Menschen im Bonner Norden schützt. Schmidt kündigt an, eine Initiative gegen den Bau der Südtangente ins Leben zu rufen. Wer diese Initiative unterstützen Email bei Miri.Schmidt(at)t-online.de melden.