1911 gingen Frauen das erste Mal auf die Straße, um auf Benachteiligung der weiblichen Arbeiterinnen aufmerksam zu machen. Ihre Forderungen damals:
• Festsetzung von Mindestlöhnen
• Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
Heute - 99 Jahre später – arbeiten Frauen noch immer
für 'n Appel und 'n Ei.
Denn, dass immer mehr Frauen erwerbstätig sind, bedeutet nicht, dass ihnen eine eigenständige soziale und finanzielle Absicherung möglich ist:
Mehr als die Hälfte der Frauen arbeitet in atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Fast ein Drittel arbeitet zu Niedriglöhnen. Gleichzeitig tragen Frauen immer häufiger entscheidend zum Haushaltseinkommen bei oder schlüpfen in die Rolle der Familienernährerin. Ohne aufstockendes Hartz IV geht in vielen dieser Haushalte daher nichts: Mehr als 90% der Alleinerziehenden, die Hartz IV beziehen sind Frauen.
Frauen sind MEHR WERT!
Wir fordern:
- Mindestlöhne, um Lohndumping zu verhindern
- Tarifverträge, die nicht diskriminieren
- gerechte Eingruppierung in den Unternehmen
- faire Aufstiegsmöglichkeiten und gute Weiterbildungschancen